Go international

Tipps: Studieren im Ausland

Figur: Känguru

Ob Auslandsstudium, Auslandssemester oder Auslandspraktium – Österreichischen Studierenden stehen verschiedene Wege offen, eine Zeit lang in einem anderen Land zu leben und zu lernen. Internationale Erfahrungen und hervorragende
Fremdsprachenkenntnisse sind ein gutes Rüstzeug für den weiteren beruflichen Werdegang. Ein Auslandsaufenthalt kann außerdem persönlich sehr viel bringen und bietet Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen, in eine andere Kultur einzutauchen, den Horizont zu erweitern, selbständiger und selbstbewusster zu werden ... Wer in der weiten Welt Studienerfahrung sammeln möchte, sollte sich allerdings rechtzeitig Gedanken machen, wohin die Reise gehen soll.

Ein oder zwei Auslandssemester sind bereits in vielen Studienplänen vorgeschrieben oder zumindest empfohlen. Bei der Planung gilt es zunächst einmal, die richtige Universität bzw. Hochschule ausfindig zu machen. Als erste Anlaufstelle fungiert dabei meist das Büro für internationale Beziehungen (oft auch als Auslandsbüro oder International Office bezeichnet) der jeweiligen Hochschule. Alle FHs und Unis haben Partnerinstitute in anderen Ländern und können über geförderte Mobilitätsprogramme informieren.

Programme und Förderungen

Geförderte Auslandsaufenthalte gibt es im Rahmen von Programmen und Netzwerken wie CEEPUS, Erasmus+, Joint Study-Abkommen – aber auch individuell für einzelne Studierende. Umfassende Information und Beratung dazu bietet der Österreichische Austauschdienst – OeAD. Die OeAD-GmbH ist die zentrale Servicestelle für europäische und internationale Mobilitäts- und Kooperationsprogramme in Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Einen Überblick über alle Stipendien und Förderungen verschafft die österreichische Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung grants.at. Über Fragen, die für die Mobilität von ForscherInnen wesentlich sind, informiert Euraxess Austria.

Generation Erasmus

Hände mit aufgezeichneter Weltkarte

Im Vorjahr nutzten fast 10.000 Studierende aus Österreich das Erasmus-Programm, darunter deutlich mehr Frauen als Männer. Besonders beliebte Zielländer sind Deutschland, Spanien und Großbritannien. Viele HochschülerInnen entscheiden sich für einen Aufenthalt im Ausland, um Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben und auszubauen, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Die Bereitschaft zur Mobilität wächst stetig und in den vergangenen Jahren hat sich eine „Generation Erasmus“ gebildet. Einer umfassende Analyse der Stipendien- und Kooperationsprogramme widmet sich der Mobilitätsradar Bildung 2017 der OeAD-GmbH.

Gesamtes Studium im Ausland

Für Personen, die das gesamte Studium im Ausland absolvieren möchten, sind Stipendien aus Österreich nicht vorgesehen. Vielleicht besteht aber Anspruch auf Studienbeihilfe. Auch manche Zielländer oder Zielinstitutionen
gewähren Stipendien oder Förderungen. Zu klären ist jedenfalls, ob der Abschluss im Ausland später in Österreich anerkannt wird und eine Berufsausübung möglich ist. Wissenswertes dazu hat das Nationale Informationszentrum für akademische Anerkennung ENIC-NARIC Austria.

Praktikum im Ausland

Als Alternative zum Auslandssemester können Studierende auch ein Auslandspraktikum absolvieren und dabei internationale Berufserfahrung sammeln. In zahlreichen Studiengängen (vor allem an Fachhochschulen) sind Pflichtpraktika in den Curricula verankert und die jeweilige Hochschule unterstützt bei der Suche nach einem Praktikumsplatz im Ausland. Außerdem gibt es eine Reihe von Praktikaorganisationen und Agenturen, die auf Studierende bestimmter Studienrichtungen spezialisiert sind.

BeSt international

Logo: BeSt international

Wer zum Studieren oder zum Arbeiten in die Ferne schweifen möchte, kann sich auch auf der BeSt³ vom 7. bis 10. März 2019 in Wien Tipps und Anregungen holen. Der Schwerpunkt BeSt International versammelt zahlreiche Aussteller aus dem In- und Ausland, die über Austauschprogramme, Studienmöglichkeiten, Anforderungen, Aufenthaltskosten und vieles andere mehr informieren. Auch Angebote für junge Menschen vor und nach der Matura wie Sprachreisen, Freiwilligenarbeit, Au Pair, Work&Travel etc. kommen auf der Bildungsmesse natürlich nicht zu kurz.

Mag.a Verena Katscher von der OeAD-GmbH referiert auf der BeSt³ Wien über: Go international! Studieren & Forschen weltweit

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